Indien
Es ist so weit. Wir haben auf unserer Reise viele Menschen getroffen die schon in Indien waren und uns von einem Land berichteten das stark polarisiert. Man hasst Indien oder man liebt es. Wir haben 1 Woche Zeit uns selber ein Bild zu machen.
Delhi
Wir werden wie versprochen von unserem Fahrer am Flughafen abgeholt und die 50 Minuten Fahrt zu unserem Hotel beginnt. Überall stehen Kühe auf und an der Straße. Es ist ein wildes Verkehrschaos und überall ein Gewusel von Menschen. Wir sehen viele Pilger mit riesigen bunten Aufbauten und Wasserkrügen. Partyzelte und Loveparadelaster mit lauter Technomusik und tanzenden Menschen. Wir sind von der Art des Pilgerns überrascht, aber werden trotzdem von der ausgelassenen Partystimmung angesteckt.
Alles neu!
Mein Blog bekommt gerade ein Update… In den nächsten Tagen sollte alles wieder online sein :)
UPDATE: Es geht langsam voran. Aber die meisten Artikel sind wieder online. Es fehlen aber noch die ganzen Gallerien. Wieso das alles so lange dauert werde ich demnächst noch beschreiben.
Sri Lanka
Zwei Tage Deutschland mit wieder wenig Schlaf, aber dafür jede menga Spass und gutem deutschem Essen. Wir freuen uns genauso schon auf das leckere indische Essen und vorallem auf die Gewürze. Vom Flughafen nach Negombo sind es nur 10 Minuten, deshalb entscheiden wir uns nicht direkt in das 45 Minuten entfernte Colombo zu gehen. Sondern erstmal hier in Negombo den Strand zu genießen.
Negombo
Wir fahren mit dem Taxi nach geschicktem Verhandeln nach Negombo und werden direkt an unserem Hostel abgeliefert. Wir hatten uns auf Regen eingestellt, da wieder einmal Regenzeit angesagt ist. Aber uns erwartet strahlend blauer Himmel! Die Menschen sind alle sehr freundlich und die meisten sprechen gutes English. Wir gehen abends zum Strand und genießen den Sonnenuntergang, bevor wir ins Bett gehen, denn der Jetlag liegt uns schwer in den Knochen. Also entscheiden wir uns noch mehr Zeit in Negombo zu verbringen und spannen erstmal ein paar Tage aus. Dabei stelle ich für mich selbst fest, wie “ausgebrannt” ich vom reisen bin. Alles strengt mich an und ich bin relativ schlecht gelaunt, obwohl ich mich eigentlich über das schöne Land freuen sollte. Als ich das bei Svenja anspreche stellen wir beide fest das wir langsam genug haben vom ständigen Planen und uns unsere Kräfte langsam verlassen.
Kuba
Wir verabschieden uns von unseren Freunden und sagen allen das wir die nächsten 14 Tage nicht erreichbar sind. Denn wir begeben uns in eine Zeitmaschine die uns direkt in die 70er Jahre bringt. Glauben wir zumindest. Wir Fliegen von Panama nach Kuba Havanna.
Havanna
Als wir das Flugzeug verlassen steigt die Vorfreude auf Salsa, Rum, Zigarren und die 70er. Deshalb ist es etwas ernüchternd, als wir am Flughafen alle Kubaner mit Smartphones in den Händen sehen. Allerdings liegt schon ein angenehmer Hauch von Zigarrenrauch in der Luft. Noch stärker wird das Gefühl, als wir den Flughafen verlassen und auf der Suche nach einem Taxi die neusten Hyundai Modelle zu Gesicht bekommen. Also nehmen wir so einen neuen Hyundai und fahren in die Stadt. Da geht es los. Umso näher wir der Stadt kommen umso älter werden die Autos. Alte Fords, Ladas und Opel, wie man sich die 70er vorstellt. Ich freue mich wie ein kleines Kind mit den vielen Oldtimern und auch den alten Gebäude, die den Straßenrand säumen. Der Taxifahrer erklärt uns, dass die meisten der alten Autos nur noch aus der Karosserie bestehen und der ganze Motor gegen ein ökonomischeres und ökologischeres Modell von Hyundai ausgetauscht wurde. “Die alten Motoren verbrauchen viel zu viel Benzin und produzieren zu viele Abgase. Die neuen Diesel sind viel umweltfreundlicher und günstiger im Unterhalt”. Die Fassade der 70er fängt an zu bröckeln und wir sind mitten drin.
Panama
Oh wie schön ist Panama - geprägt vom Janosch Kinderbuch, machen wir uns auf den Weg nach Panama. Wir wollen selbst entdecken und uns von seiner Schönheit überzeugen.
Bocas del Toro
Nach einer kurzen Bootsfahrt kommen wir auf Isla Colon in der Stadt Bocas del Toro an. Es ist brütend heiß und die Luftfeuchtigkeit macht uns echt zu schaffen. Voller Tatendrang erkunden wir die kleine Stadt und sind nach kurzer Zeit so erschöpft, dass wir erst mal im Zimmer bei Klima chillen müssen. Diese wird jeden Abend ab 6 Uhr angestellt. Ich glaub anders könnte man auch nicht schlafen bei der Hitze. Am nächsten Tag kommen wir auch nicht so richtig aus den Gängen und genießen den Tag in dem wir im Hostel auf der Terrasse chillen. Dabei schauen wir dem Regen zu, denn es fängt alle Stunde an zu regnen. Gut denken wir uns… so ist das halt, wenn man in der Regenzeit nach Panama fährt, da muss es halt auch mal regnen. Am nächsten Tag wollen wir nach einem leckeren Avocadofrühstück in den Tag starten ,aber es regnet noch mehr als sonst. Erst gegen Mittag hört es auf zu regnen und wir leihen uns zwei Fahrräder und erkunden die Insel. Nach einer Stunde sind wir schweißgebadet und drehen lieber wieder um, bevor wir an einem Hitzschlag sterben. Auf dem Rückweg gibt es unseren ersten Fruitshake außerhalb Asiens. Damit ist unser Aufenthalt auf den Bocas auch schon zu ende und wir nehmen am Morgen das Boot und den Bus nach Boquete.